Gelungene Ausstellung

Große Freude und Anerkennung für meine Arbeit in Venedig!

Die Eröffnung der Ausstellung wurde von einem bezaubernden venezianischen Konzert eingeleitet, gefolgt von offiziellen Reden, und fand ihren Ausklang im Garten – passend neben der Zisterne, in deren Wasser sich der Himmel spiegelt. Dal cielo alla terra! Vom Himmel zur Erde!  war der Titel unter dem ich meine Arbeiten präsentierte.

das Bewahren von Ressourcen, das Speichern als Prinzip von Kreisläufen und die Verbindung zwischen Himmel und Erde als Sinnbild

Ich widmete meine künstlerische Auseinandersetzung den Vere da Pozzo, den venezianischen Zisternen. Damit lud ich zum gemeinsamen Nachdenken ein, – über die Zisterne als Ort des Bewahrens: Fotografien, das begleitende Buch als Dokumentation, die Spiegelinstallation, die Verhüllungsaktion und die Keramikarbeiten traten in einen Dialog miteinander und mit den zahlreichen Besucher:innen.

DANKE an Alle, die mich bei meiner Arbeit mit begleitet und unterstützt haben.

 

Wer mehr über das Making-of zur Ausstellung erfahren will: Klicken Sie hier!

 

Im Licht Venedigs : Spiegelinstallation

Während der Biennale 2026 haben zahlreiche Besucher:innen meine Ausstellung Dal cielo alla terra! Vom Himmel zur Erde! gesehen. Das Besondere: nicht nur meine foto-dokumentarische Arbeit zu den Zisternen, den sogenannten Vere da Pozzo, wurde im Palazzo Albrizzi-Capello präsentiert, sondern auch meine Spiegelinstallation.

Künstlerisch greife ich das Prinzip der historischen Zisternen selbst auf: Sie speichern das Regenwasser des Himmels und machen es der Erde und den Menschen nutzbar. Die Fotoarbeit dokumentierte und die Spiegelarbeit übersetzte dieses Prinzip auf visueller Ebene – Licht statt Wasser, gesammelt, gespeichert und weitergegeben. Präzise positioniert, fingen die Spiegel das wechselnde Tageslicht ein und lenkten es in choreografierten Bahnen durch den Raum – mal als scharfer Reflex, mal als weiches, diffuses Glimmern.

Jede Achse folgte einer bewussten Linie: vom Zenit des Himmels hinab zur historischen Substanz des Ortes, sodass Oben und Unten, in einen stillen Dialog traten.

Im Zentrum stand der verhüllte Vera da Pozzo, gehüllt in einen feinen, weißen Verband,  – eine zweite Haut, durchscheinend und schützend zugleich. Die in diesen Verband eingearbeiteten Spiegel setzten die Verbindung von Himmel und Erde unmittelbar am Objekt fort und ermöglichten den Besucher:innen, täglich neue Ansichten, Farben und Bewegungen zu entdecken.

Mehr Eindrücke zur Ausstellung: Klicken Sie hier!

Making-of mitten in Venedig

Dal cielo alla terra! Vom Himmel zur Erde!  in vollem Gang…

Superlativen festzuhalten ist nicht möglich. Meine Werke endlich im Licht Venedigs – in diesem ganz besonderen, außerordentlichen, einzigartigen Licht – sekündliche Veränderung.

Sei es die Spiegelinstallation im Garten, der von Gastgeberin Frau Nevia Pizzul-Capello, mit einer Blütenpracht vorbereitet wurde. Sei es der verhüllte Vere da Pozzo mit dem feinen, weißen Verband – und die eingearbeiteten Spiegel – die den Himmel und die Erde verbunden haben.  Täglich neue Ansichten, Farben und Bewegungen.

Im Sala della Pace verzauberten die Wolkenvorhänge die Fotografien der Zisternen, der Vere da Pozzo. Verhüllungen und Spiegelungen, die immer unwillkürlich geschehen. Vom Himmel zur Erde, hier nicht die Regentropfen, sondern die von Tiepolo gemalte Decke, in den Spiegeln.

Die kostbare Seidendamast-Bespannung an den Wänden hielten meinem Wunsch nicht stand, die Fotografien zu hängen. Doch die Stellwände brachten Klarheit. Danke an Irmgard und Ousman, die mir bei der Hängung behilflich waren.

Dal cielo alla terra! Vom Himmel zur Erde!  Lesen Sie mehr zur Ausstellung und Eröffnung im Palazzo Albrizzi-Capello, Venedig. Klicken Sie hier!

Zisternen: Fotografie & Installation im Palazzo Albrizzi Venedig während Biennale 2026

Bald ist es soweit: Die Biennale di Venezia 2026 beginnt, und ich freue mich, meine Arbeiten unter dem Titel Dal cielo alla terra! Vom Himmel zur Erde! in Venedig aus zu stellen.

ZISTERNEN : VERE DA POZZO
Fotografie, Installation, Keramik, Buchpräsentation
2. Mai bis 16. Mai 2026
Vernissage am 2. Mai um 17:30 Uhr

Palazzo Albrizzi-Capello, Venedig

Meine Ausstellung widmet sich einem der charakteristischsten Elemente Venedigs: den Zisternen/den Vere da Pozzo. Die historischen Süßwasserspeicher sorgten für das Überleben der Bewohner der Stadt IM Meer: Venedig.

Mit meinen Fotografien, der Installation im Garten, kleinen Keramiken und meinem Buch Zisternen:Vermessen:Venedig/Vere da Pozzo:Rilievo:Venezia dokumentiere ich deren historische Relevanz und verdeutliche in der Ausstellung die poetische Kraft dieser Artefakte für die Stadt Venedig und für uns Alle.

WASSER – LEBEN – ÜBERLEBEN
ACQUA – WASSER – LEBEN – SOPRAVIVERE

Erfahren Sie mehr über den Ausstellungsort: Palazzo Albrizzi-Capello, Sala della Pace, Fondamenta Sant´Andrea, Cannaregio 4118, Venezia

Buch : Zisternen : vermessen : Venedig

Mein neues Buch ist da!
Bestellung an grid@marrisonie.at

Die Fotografien und die Daten meiner Arbeit vom Jahr 2021 in Venedig/die Vermessung von 76 Zisternen/ deutsch-italienisch zusammengefasst mit meiner Lyrik und interessanten Details über die Bauweise und geniale Idee der Süßwassergewinnung bereits im 14. Jahrhundert/ ist nun in meinem fadengehefteten Buch, in einer Edition von 50 Stück, erschienen!

VERMESSEN
ohne ausmessung
den liebesraum betreten
vermessen

Aktuelle Ausstellung zu Zisternen in Venedig: Dal cielo alla terra: Fotografie & Installation in Venedig 2. bis 16. Mai. Klicken für mehr Infos.

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Il mio nuovo libro è qui!
Il volume, che raccoglie le fotografie e i dati del mio lavoro dal 2021 a Venezia, la misurazione di 76 cisterne, un’analisi in versi e interessanti dettagli sulla costruzione e sull’ingegnosa idea di estrazione dell’acqua dolce già nel XIV secolo, è ora stato pubblicato nell’edizione limitata a 50 copie del mio libro cucito a filo.

MISURATO
senza misura
Entrare nella stanza dell’amore
misurare


Ordini di libri per posta grid@marrisonie.at

Nährender Sommerdialog

Der Herbst hat sich angekündigt und wir bedanken uns bei allen Gästen unserer Sommerausstellung „Von BILD zu BILD“.

Eine aufregende, spannende Spätsommer-Kunstwoche in der Galerie im Innenhof in Lindau ist zu Ende. Es war wahrlich ein Sommerdialog. Wir freuen uns mit unserer künstlerischen Arbeit einen solch diskursiven Ort ermöglichen zu können. All die vielen interessanten, philosophischen Gespräche mit Besucher und Besucherinnen aus Nah und Fern, überraschend und angekündigt, nehmen wir mit in den Herbst.

Danke für diesen Sommerdialog!

Sommerausstellung: Von Bild zu Bild

In guter Tradition findet in Lindau (D) meine Sommerausstellung gemeinsam mit Kollegin Irmgard Moosmann statt.

Besondere Fotografien meiner bisherigen Arbeiten treten wieder mit Moosmanns Gemälde in Dialog. Bis 25.08.2025 zu sehen!

Wie jeden Sommer gehe ich mit Malerin Irmgard Moosmann ins Gespräch: Es ist mir immer eine Freude meine fotografischen Arbeiten und Texte in Beziehung mit den Gemälde von Moosmann zu setzen. Es finden sich Schnittpunkte, Überblendungen, Neubewertungen und Blickwinkel, die mich anders auf mein eigenes Werk schauen lassen.

Ist das nicht der Sinn des Sommers?! Leicht und mit Freude Gemeinsamkeiten und Abstand zu sich selbst zu finden?! Genießen Sie „Von Bild zu Bild“ in der Galerie im Innenhof, Cramergasse 9, Lindau-Insel:  www.galerie-im-innenhof.de

Ausstellungsdauer: 18. bis 25. August 2025
täglich von 15:00 bis 19:00 Uhr

Galerie im Innenhof
Lindau Insel, Cramergasse 9

Unterm Teppich

Was glaubt ihr was ich unterm Teppich gefunden habe?
Die Geheimnisse werden gelüftet!

Meine Exponate im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz (A) bis 15.06.2025 zu sehen!

Gerne schreibt mir was bei Euch unterm Teppich ist?!
grid.marrisonie(at)gmx.at

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Danke für die Idee an die Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs. www.kuenstlerhaus-bregenz.at
Die diesjährige Mitgliederausstellung Unterm Teppich verspricht spannende Blickwinkel von Kolleginnen und Kollegen aus dem Ländle.

Ausstellungsdauer: 10.05.2025 bis 15.06.2025
Mittwoch bis Samstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 11:00 bis 17:00 Uhr

Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis
Gallusstraße 10, 6900 Bregenz / Austria

Spulen, Stoff und Fäden – Versponnen

In der Stille, im Nichts, entstehen feine Fäden, die sich mit Gedanken, Erlebtem und Erinnerungen verweben.

Meine fotografische Arbeiten zeigen Fäden, Stoff und Stofflichkeit. In den Raum-Installationen knüpfe ich aus dem Altbestand von Garnrollen und Garn der Firma Kammgarn Verbindungen ins Heute. Im Verschwinden der Textilindustrie in Vorarlberg verblasst eine Ära und eben dieser Moment ist es, der nicht nur traurig macht, sondern die Möglichkeiten schenkt neue Fäden zu spinnen…

Meine Objekte und Fotografien waren bis Ende Juni in der Kammgarn, Kulturwerkstatt in Hard (A) zu erleben.

© Grid Marrisonie Spulen aus dem Kammgarn Altbestand

Wieder zurück

Erfolgreich aus St. Goar und Oberwesel zurück

Ausstellung auf der Burg Rheinfels beendet

Auf Burg Rheinfels in St. Goar durften wir fünf Wochen in der großen Wachstube mit unseren WASSER-FARBEN mit Bildern und Fotografien zu Gast sein. 420 Menschen haben unsere Ausstellung auf der wunderschönen Burg mit herrlicher Aussicht auf den Rhein, gesehen. Wo passt das Wasser-Thema besser hin?!

Ausstellung in der Liebfrauenkirche Oberwesel erfolgreich

Auch in der roten Liebfrauenkirche in Oberwesel präsentierten wir fünf Wochen lang unsere Bilder, Fotografien und Spiegelinstallation. Den Kirchenraum zu gestalten eine besondere Herausforderung. Nach neun Stunden Arbeit funkelten die Spiegel und am Goldaltar freuten sich viele Gäste, die Schätze der Kirche mit gesenktem Blick in Ruhe zu sehen.

Fulminantes Ende

Mit einem fulminanten Orgelkonzert nach dem Hochamt, den passenden und stimmigen Worten unseres Initiators der Ausstellungen, Jörg Gude, unseren gelesenen Texten von Ingeborg Bachmann und Hildegard von Bingen, genossen wir mit vielen Gedanken an den Anfang, das JA von Pastor Fey, die viele Arbeit und den schönen, wie auch herausfordernden Begegnungen mit den vielen Besuchern, das Ende einer außerordentlichen Ausstellung.

Viele Begegnungen

Es gab viele überraschende und besondere, bewundernde Augenblicke über die eigenwillige Hängung unserer Bilder und Fotografien. Wir haben es wahr gemacht und es ist uns gelungen, nichts zu beschädigen und die vorhandenen Schätze zu wahren und in einem anderen Kontext sichtbar zu machen. Ebenso die Anordnung der Werke wurde mit Staunen aufgenommen. Sei es „Frei-Schwebend“, von Irmgard, das wirklich frei schwebte beim Altar mit der Taube, die ihre Flügel zum „Schweben“ ausgebreitet hat, beim Gnadenstuhl. Wie auch die Fotografie von mir, „Die Beweinung“ die unter dem wunderbaren Bild Schmerzen Mariens, angebracht war. Mit einer roten Kordel, die ich von einer japanischen, international bekannten Künstlerin, geschenkt bekommen habe.
Nach fünf Wochen die Freude des Wiedersehens und ganz besonders, dass alles noch am richtigen Platz war. Außer zwei gestohlenen Spiegel waren unsere Werke verschont von Diebstahl und Zerstörung.

Danksagungen

Wir danken Marlies und Edmund den „Hausleuten“ des Vereins „Die Treidler“, dem Musiker, den Gästen, dem Laudator Jörg Gude,  dem Landrat, den Bürgermeistern von St. Goar und den umliegenden Gemeinden, und den Helferinnen des Vereins für die Aufsichtsarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit vor und nach der Ausstellung. Ganz besonders bedanken wir uns bei Julia für ihren beherzten Freundschaftsdienst.
Wir danken ganz herzlich Pastor Fey, der im Rahmen eines Interviews mit uns die Eröffnung feierte und die vielen Tatkräftigen, die im Vorfeld mit einem wunderschönen Plakat, informativen Foldern und Postkarten das Gelingen unterstützten.